Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen konnten Praxis und Theorie an der frischen Luft absolviert werden. Die großzügig gestalteten Umgebungsverhältnisse rund um Halle 5 boten ideale Voraussetzungen.
Am ersten Tag wurde der Fokus komplett auf die Bestimmung und Beurteilung von Bewegungsqualität mittels adäquater Screening-Methoden gelegt. Hier beschäftigten wir uns in Theorie und Praxis mit grundlegenden funktionellen Bewegungsmustern, die als Basis für jegliche Form von sportlichem Training angesehen werden.
Auf Basis von selektiven funktionellen Screening Tests erarbeiteten wir die Aufdeckung von Mobiltätseinschränkungen und Stabilitätsdefiziten, sowie geeignete Korrekturmaßnahmen, bei denen es nicht nicht selten anhand sofort überprüfbarer Veränderungen zum "AHA"- Elrbenis bei den Teilnehmern kam. Der Einstieg in reflex- und myofaszialbasierten Korrekturmaßnahmen deutete an, dass moderne Methoden der Bewegungsoptimierung oft sofortige Veränderungen bewirken, jedoch eine andere Sichtweise von Bewegung erfordern und ein tieferes Verständnis über funktionale Zusammenhänge erfordern. Die Perspektiven sich auf diesen Gebieten weiterzuentwickeln sind ein fortwährender Prozess.
Der sportliche Teil stand ganz im Zeichen des olympischen Gewichthebens. Auf dem Plan stand die Vermittlung dies Standumsetzens und Schwungdrückens. Das olympische Gewichtheben als höchste Evolutionsstufe des Kraftsports verlangte alles andere als rohe Kraft und konfrontierte alle Teilnehmer mit völlig neuen Bewegungsmustern. Es wurde deutlich welch' hohes Maß an Kontrolle und kinästhetischem Empfinden nötig ist, um diese Bewegungen zu meistern. Die Ergebnisse von einem Tag Gewichtheben sind in unserer kurzen Video Zusammenfassung zu sehen. Die guten Leistungen der Teilnehmer und der Spaß beim Erlernen der komplexen Bewegungen des Gewichthebens, lassen uns hoffen, dass alle weiterhin am Ball bleiben und zur Verbreitung dieses wunderbaren Sports beitragen.







