
Dadurch verbessert sich die Vorstellung und Kontrolle unserer Bewegungen. Die Bewegungsfähigkeit erhält sozusagen ein Softwareupdate mit dem Ziel:
Bessere Bewegung = Mehr Leistung = Weniger Schmerzen = Weniger Verletzungen
Besonder effektiv ist das Training von Bereichen mit den meisten den meisten Gelenken. Dies ist zum Beispiel beim Fuß der Fall. 25 Prozent aller Gelenke des Körpers befinden sich in den Füßen! Pro Fuß gibt es 26 Knochen, 33 Gelenke, 107 Bänder und 19 Muskeln und Sehnen. 25 Prozent unserer Körperwahrnehmung verläuft über unserer Füße!
Schuhe für optimale Leistung?
In einem konventionellen Schuh wird das Fußgewölbe daran gehindert sich zu bewegen.Die Bewegungsfreiheit des Fußgelenks wird deutlich eingeschränkt, was zu unbeweglichen Fußgelenken führt. Die Folge: tiefe Kniebeugen sind ohne Anhebung der Fersen unmöglich.
Dies ist ein Grund warum man in der Fitnesswelt so wenige tiefe Kniebeugen machen sieht: sie sind durch mangelhafte Fußgelenksbeweglichkeit dazu gar nicht in der Lage und werden dann noch durch die Meisterlehre in ihrem Handeln bestärkt, tiefe Kniebeugen seien schlecht für die Kniegelenke. Dabei zeigen uns Kleinkinder, deren Motorik noch nicht durch das jahrelange Tragen von Schuhen degeneriert ist, wie die Gelenke in natürlichem Zustand agieren.
Im olympischen Gewichtheben werden zigfache Wiederholungen mit hohen Zusatzlasten bis tief in die Hocke absolviert, ohne das eine überdurchschnittliche Zahl an Knieschäden auftritt. Auf Fotos ist die gute Beweglichkeit in den Fußgelenken der Athleten deutlich zu erkennen.
Die Schuhindustrie setzte bislang auf ausgeklügelte Dämpfungs- und Stabilisationssysteme bei Sportschuhen. Diese Technologien sind im Krafttraining überflüssig. Das falsche Schuhwerk wirkt sich leistungsmindernd aus und kann sogar Verletzungen provozieren. So ist es bei vielen immer noch verbreitet Joggingschuhe beim Krafttraining zu tragen. Die Weichheit der Dämpfungssysteme unterdrückt die Eigenwahrnehmung, die Körperhaltung und Bewegungsqualität verschlechtert. Zudem schaffen derartige Schuhe einen instabilen Untergrund, was gerade bei hohen Lasten eine erhöhte Verletzungsgefahr hervorruft.

Was soll man dann für Schuhe beim Training tragen? Arnold Schwarzenegger hat es seinerzeit perfekt demonstriert: keine Schuhe. Die Körperwahrnehmung und Stabilität ist so am besten. Bei Übungen wie dem Lastheben ergibt sich noch ein mechanischer Vorteil durch einen geringeren Hubweg. Alternativ empfehlen sich die Vibram Five Fingers, eine Schuhserie, die speziell auf das Barfußlaufen ausgerichtet ist. Wem die Vibrams zu progressiv sind, kann es alternativ mit Terra Plana Vivo Barefoot oder Surf und Badeschuhen versuchen, die eine sehr dünne und flexible Sohle aufweisen.
Z-Health und Gelenkmobilität
Für das Z-Health-System ist die primäre Quelle von Bewegungs-Dysfunktionen eine gestörte Gelenksmobilität und die daraus resultierenden Einflüsse auf das Nervensystem. Daher fokussieren Z-Health Übungen die Beweglichkeit und Kontrolle der Gelenke, um Bewegungsfunktionen zu verbessern und Schmerzen entgegenzuwirken.
Z-Health auf einen Nenner zusammengefasst: Konzentration auf die Gelenke – Nicht auf die Muskeln







